Verfasst: 31.8.2003/ Status: L-r3/ Lexikon: Kunst
Wir lieben Bücher.
Wir lesen sie, und viele von uns sind dabei, leider, nicht wenig überheblich.
Besonders aber neigen intelligente Menschen - oder besser gesagt diejenigen, die sich dafür halten - zur Überheblichkeit, beim Lesen von Büchern.
Bücher scheinen EIN, vielleicht sogar DAS Medium der intellektuellen Überheblichkeit zu sein!?
Schon früh galt nämlich: 'Wer lesen kann, ist ein Gebildeter, und ist hoch zu achten!'
Doch längst ist das Lesen von Büchern kein Privileg mehr, abgehobener Bildungsklassen - UND DENNOCH, bilden sich nicht wenige, immer noch, unglaublich viel darauf ein, ein Buch gelesen zu haben.
Wenn jemand sagt 'Ich lese gerne und viel!', kann ich mich oft nur schwer des Eindrucks erwehren, dass damit etwas verkündet werden soll.
Ganz nach dem Motto:
'Seht her!
Ihr sollt es alle wissen!
Ich bin kein Wicht!
Ich habe einiges zu bieten!
Ich bin ein Mann von Intellekt!
Ich lese Bücher!'
Und die Reaktion auf ein derartiges 'Geständnis', ist, OFTMALS, wie in alten Zeiten:
'Oh mein Gott, bin ich beeindruckt!'
Bücher lesen wirkt.
Es macht noch immer Eindruck.
Die Einen prahlen mit Autos,
andere mit ihren Partnern,
und wieder andere mit Büchern, und mit Wissen.
Mit irgendetwas, muss man ja schließlich prahlen, um aus der Menge rauszustechen!
Oder, etwa nicht!(?)
Achja... ich lese übrigens auch sehr gerne!
Lesen, ist eines meiner liebstes Hobbys! :-)
Verfasst: 6.2.2008/ Status-K-L-A-F-Bl-r4/ Lexikon: Kunst, Evolution, Biologie
Die folgende Meinung bezieht sich den Beitrag:
Aphorismus-Kulturphilosophie Nr. 2
Einer der Gründe, warum Künstler sich, vielfach, von evolutionsbiologischen Erkenntnissen auf den Schlips getreten fühlen, ist, meiner Meinung nach, (intellektuelle) Eitelkeit!
DENN: Künstler sind häufig überverhältnismäßig stolz, auf ihren Intellekt.
Und die Vorstellung, dass Wesentliches in unserem Verhalten NICHT NUR von unserem Intellekt verursacht und gesteuert wird, sondern vielleicht, AUCH biologisch bedingt sein könnte, widerstrebt vielen, vor-allem-geistig-ausgerichteten Menschen.
Dem Biologischen - im Vergleich zum Geistigen - haftet (ja) heute immer noch was Schmuddeliges, Derbes an...
Und: Eventuelle, biologische Ursachen, für menschliches Verhalten, werden heute in weiten Kreisen, leider immer noch, als etwas, EHER Minderwertiges betrachtet.
Verfasst: 22.12.2008/ Status: A-K-L-r1 Lexikon: Kultur, Lebensführung
Die Idee des Überlebens, der eigenen Art, der eigenen Gene oder des eigenen Familiennamens, spielt in unserer heutigen Zeit, für viele von uns, nicht mehr eine derart wichtige Rolle, wie dies vielleicht noch bei unseren Vorfahren der Fall war.
Daran aber, dass der Einzelne besonders das eigene Überleben (ab)sichern muss/ möchte, hat sich, wie ich meine, auch in unserer heutigen, weiterentwickelteren Kultur nur relativ wenig geändert!
DENN: Auch wir müssen/ möchten - wie schon zB unsere steinzeitlichen Vorfahren - (irgendwie) überleben.
Sie suchen Nachhilfe für Mathematik, Englisch oder Französisch?
www.nachhilfe-finden.at
DAS Nachhilfe-Verzeichnis für Wien